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Newsletter Nr. 10 · 1. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit

Diese Mail hat eine KI live auf der Bühne geschrieben

Garrit Wilson
Garrit WilsonGründer der KI-Pionier Akademie, Psychologe und Data Scientist
Kurz gesagt

Garrit erklärt, dass ein eigenes KI-Betriebssystem mehr bringt als einzelne Tools zu sammeln.

Er beschreibt zwei Reaktionen auf die KI-Entwicklung, das Abwarten und das ziellose Ausprobieren neuer Tools, die beide nicht zu einem funktionierenden System führen.

Er fordert dazu auf, vom Anwender zum Architekten zu werden und KI gezielt für die eigenen Abläufe zu bauen.

Das Foto oben und diese E-Mail, die du gerade liest, sind beide live auf der Bühne entstanden, während meines Workshops auf der Digitalen Nomaden Konferenz.

Ich will da komplett ehrlich sein: Diese Mail ist KI-generiert, und genau das war die Demo. Ich habe oben auf der Bühne ein Foto von mir gemacht und mit Claude Code in Echtzeit daraus diesen Newsletter texten lassen, das Bild einfügen lassen und alles direkt für heute früh um 9 Uhr zum Versand eingeplant. Während ich noch vorne stand und weitergeredet habe.

Für mich ist dieser Moment auch persönlich besonders. Ich bin selbst seit drei Jahren ortsunabhängig unterwegs. Vor zwei Jahren saß ich bei genau dieser Konferenz noch im Publikum. Heute stehe ich vorne und halte den Workshop. Eine kleine Schleife, die sich schließt.

Und es passt, denn diese KI-Revolution trifft gerade jeden, der eigenständig arbeitet, egal ob vom Schreibtisch zuhause, aus dem eigenen Unternehmen oder vom anderen Ende der Welt.

Der Traum ist Freiheit, die Realität sind zehn Hüte gleichzeitig

Wer ein eigenes Business führt, ist meistens Marketing, Vertrieb, Buchhaltung, Content und Kundensupport in einer Person. Und genau da setzen die meisten beim Thema KI falsch an.

Ich sehe zwei Lager. Die einen warten ab, "ist doch eh nur Hype". Die anderen rennen jedem neuen Tool hinterher. ChatGPT hier, das nächste Tool da, am Ende ein Flickenteppich aus zehn Abos, die nichts miteinander zu tun haben.

Beide verlieren. Die Wartenden, weil die Bewegung nicht stoppt. Die Hektischen, weil aus tausend Einzeltools nie ein System wird.

Nicht fünf Tools halb beherrschen, sondern ein System bauen

Was wirklich Hebel bringt, ist etwas anderes: ein eigenes KI-Betriebssystem. Ein System, das dich kennt, deine Abläufe übernimmt und mit dir mitwächst. Recherche, Angebote, Content, Admin, alles greift ineinander, statt nebeneinander herzulaufen.

Die Demo oben ist nur ein winziger Vorgeschmack: ein Foto rein, fertiger Newsletter raus, automatisch verschickt. Jetzt stell dir das für jeden wiederkehrenden Ablauf in deinem Business vor.

Genau das meine ich mit "vom Anwender zum Architekten". Du hörst auf, KI nur zu bedienen, und fängst an, sie für dein Leben und dein Business zu bauen. Das ist der Unterschied zwischen jemandem, der ChatGPT ein paar Fragen stellt, und jemandem, der sein Business mit der Hebelkraft eines ganzen Teams führt, ohne ein ganzes Team zu brauchen.

Der wichtigste Teil

Es geht nicht darum, sich von Technologie treiben zu lassen. Es geht um Orientierung und Meisterschaft. Du bleibst der Mensch, der die Technologie führt, nicht umgekehrt. Dann wird KI nicht zum nächsten Hamsterrad, sondern zu echter Freiheit.

Bis bald, und Grüße von der Bühne
Dein Garrit

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